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Warn- und Alarmsystem Elbe

Der „Internationale Warn- und Alarmplan Elbe“

Im Falle einer unfallbedingten Gewässerbelastung ist es unbedingt erforderlich, die betroffenen Unterlieger schnellstmöglich über die eingetretene Situation zu informieren. Daher war 1991 der „Internationale Warn- und Alarmplan Elbe“ (IWAPE) eines der ersten von der Internationalen Kommission zum Schutz der Elbe (IKSE) unmittelbar nach ihrer Gründung im Jahr 1990 verabschiedeten Dokumente.

IWAPE - Meldewege

Der IWAPE ist ein einheitliches Warn- und Alarmsystem zur Weiterleitung von Informationen über Ort, Zeit und Ausmaß einer unfallbedingten Gewässerbelastung im Einzugsgebiet der Elbe. Außerordentliche Bedeutung hat er insbesondere bei grenzüberschreitenden Unfällen.

Die Hauptstruktur des IWAPE bilden 5 Internationale Hauptwarnzentralen (IHWZ), davon eine in der Tschechischen Republik (Hradec Králové) und 4 in Deutschland (Dresden, Magdeburg, Potsdam und Hamburg). Die Weiterleitung von Meldungen zwischen den IHWZ erfolgt nach einem definiertem Stafetten-Modell.

Der IWAPE wird anhand neuer Erkenntnisse und Erfahrungen ständig angepasst. Seit 1991 wurde er deshalb viermal überarbeitet (1995, 2004, 2006, 2012).

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