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Nach einem Szenario der Arbeitsgruppe „Unfallbedingte Gewässerbelastungen“ organisierte die internationale Hauptwarnzentrale in Hradec Králové, der staatliche Wasserwirtschaftsbetrieb für die Elbe Povodí Labe, s. p., für den 29. Juli 2008 einen Test des „Internationalen Warn- und Alarmplans Elbe“.
Dieser Plan dient der einheitlichen Weiterleitung von Informationen über Ort, Zeit, Art und Ausmaß einer unfallbedingten Gewässerbelastung im Einzugsgebiet der Elbe. Eine besondere Bedeutung kommt dem „Internationalen Warn- und Alarmplan Elbe“ bei grenzüberschreitenden Unfällen zu.
Eine schnelle Information erlaubt den betroffenen Unterliegern, im Alarmfall rechtzeitig Maßnahmen zur Vermeidung bzw. Minimierung von Folgeschäden in die Wege zu leiten.
Der Test bestätigte das Funktionieren der Meldewege, was auch durch den Ablauf der Informationsübertragung zwischen den internationalen Hauptwarnzentralen in Hradec Králové und Dresden im Grenzprofil der Elbe bewiesen wurde. Innerhalb von 6 Minuten verschickte die Zentrale in Dresden die Information an die nächste zuständige Zentrale in Magdeburg.

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