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Ende März / Anfang April 2006 war das Einzugsgebiet der Elbe von einem Hochwasser betroffen, das durch das Abschmelzen außergewöhnlich großer Schneerücklagen in Verbindung mit Regen ausgelöst worden war.
Die Analyse historischer Hochwasser und die langjährigen hydrologischen Beobachtungen zeigen, dass es sich um ein bedeutendes Hochwasser gehandelt hat. Die Elbe und alle größeren Nebenflüsse (mit Ausnahme der Schwarzen Elster) führten lange anhaltende Hochwasser, deren Wellenscheitel sich teilweise überlagerten.

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| Dresden am 04.04.2006
Foto: A. Simon |
Die Scheitelabflüsse an der Elbe erreichten Wiederkehrintervalle von 5 bis 50 Jahren und an einigen Nebenflüssen lagen sie sogar über 100 Jahren. Im Bereich der Oberen Elbe lässt sich das Hochwasser vor allem im Hinblick auf die Abflussfülle als extrem charakterisieren. An den bewerteten Pegeln, mit Ausnahme von Neu Darchau, waren die Werte für die Jährlichkeiten der Abflussfüllen höher als für die Jährlichkeiten der Scheitelabflüsse. An mehreren Pegeln (an der Lužnice und der Sázava) wurde für die Abflussfülle das Wiederkehrintervall von 100 Jahren erreicht oder überschritten. Die im Einzugsgebiet der Elbe verursachten Schäden wurden auf 240 Mio. Euro geschätzt.
Mit der von der Internationalen Kommission zum Schutz der Elbe (IKSE) erarbeiteten hydrologischen Auswertung des Frühjahrshochwassers 2006, die in digitaler Form und im Sekretariat der IKSE in gedruckter Form zur Verfügung steht, werden die Ursachen und Verlauf des Frühjahrshochwassers 2006, die sich deutlich vom extremen Sommerhochwasser 2002 unterscheiden, analysiert und dargestellt.
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