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Die Elbe ist - wie jeder Wasserlauf - ein Bestandteil der Natur, deren Lebensge-meinschaften ungeachtet der territorialen und politischen Grenzen aus den natürlichen Gesetzmäßigkeiten und den anthropogenen Eingriffen resultieren. Dabei führt die unausgewogene Nutzung des Flusses und seiner Talaue zu kontroversen Folgen.
Daher hat sich die Internationale Kommission zum Schutz der Elbe als Hauptziele festgelegt:
- die Nutzungen, vor allem die Gewinnung von Trinkwasser aus Uferfiltrat und die landwirtschaftliche Verwendung des Wassers und der Sedimente, zu ermöglichen,
- ein möglichst naturnahes Ökosystem mit einer entsprechenden Artenvielfalt zu erreichen
- und die Belastung der Nordsee aus dem Elbeeinzugsgebiet nachhaltig zu verringern.
Um diese Ziele zu erreichen, ist es notwendig, die Güte der Elbe und ihrer Nebenflüsse in physikalisch-chemischer, chemischer und biologischer Hinsicht in den Kompartimenten Wasser, Sedimente und Organismen zu untersuchen. Zu diesem Zweck wurde ein Netz mit internationalen Messprofilen eingerichtet und die Untersuchung wird im Rahmen des Internationales Messprogramms Elbe durchgeführt. Die Untersuchungsergeb-nisse werden der Öffentlichkeit vorgelegt und regelmäßig in Form von Zahlentafeln und Gewässergüteberichten publiziert.
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