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Internationale Kommission zum Schutz der Elbe
Mezinárodní komise pro ochranu Labe
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Dritter Bericht über die Erfüllung des „Aktionsprogramm Elbe“ im Zeitraum 2000 bis 2002

Auf der zweiten internationalen Elbe-Ministerkonferenz am 12. Dezember 1995 in Dresden wurde das langfristige „Aktionsprogramm Elbe“ für den Zeitraum 1996 bis 2010 beschlossen.

Im „Aktionsprogramm Elbe“ wurden die Schwerpunkte der Sanierungsmaßnahmen im kommunalen, industriellen und diffusen Bereich sowie der ökologischen Gesundung durch eine Vielzahl von Maßnahmen zur Verbesserung der Biotopstrukturen im Einzugsgebiet der Elbe aufgezeigt. Das internationale Messprogramm, unterstützt mit zahlreichen Forschungsvorhaben, ermöglicht die Dokumentation der Entwicklung der Gewässergüte. Der „Internationale Warn- und Alarmplan Elbe“ und zahlreiche Maßnahmen zum Schutz vor unfallbedingten Gewässerbelastungen sollen zur Minimierung des Gewässerschadensrisikos beitragen. Damit umfasst das „Aktionsprogramm Elbe“ den gesamten Aufgabenbereich der IKSE.

Der erste Bericht über den Stand der Durchführung der einzelnen im „Aktionsprogramm Elbe“ enthaltenen Maßnahmen erfasste den Zeitraum 1996 bis 1997 und der zweite Bericht den Zeitraum 1998 bis 1999. Beide Berichte wurden als IKSE-Broschüre veröffentlicht.

Der jetzige dritte Bericht erfasst den Zeitraum 2000 bis 2002. Er beinhaltet die Ergebnisse, die auf nachfolgenden Gebieten erreicht wurden:

  • Reduzierung der Einleitung von Stofffrachten im kommunalen, industriellen und diffusen Bereich,
  • Ökologische Gesundung der Flusstalauen und Verbesserung der Biotopstrukturen,
  • Entwicklung der Gewässergüte der Elbe,
  • Hochwasserschutz im Einzugsgebiet der Elbe,
  • Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie im Einzugsgebiet der Elbe.

Aus dem Bericht ist zu erkennen, dass auch in den Jahren 2000 bis 2002 weitere Fortschritte bei der Reduzierung der Gewässerbelastung im Einzugsgebiet der Elbe, der Verbesserung der Gewässergüte der Elbe, der Verbesserung der ökologischen Verhältnisse in den Flusstalauen, beim Schutz vor unfallbedingten Gewässerbelastungen, bei den Kenntnissen über die hydrologischen Verhältnisse und die erforderlichen Maßnahmen zur Verbesserung des Hochwasserschutzes im Einzugsgebiet der Elbe erreicht wurden.

Detaillierte Angaben sind dem Bericht zu entnehmen.

aktualisiert am: 20.12.2007


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