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Über die IKSE

Am 8. Oktober 1990 wurde in Magdeburg die Vereinbarung über die Internationale Kommission zum Schutz der Elbe unterzeichnet.

Das Protokoll zur Vereinbarung über die IKSE, auf dessen Grundlage die IKSE Rechts- und Geschäftsfähigkeit erlangte, wurde am 9. Dezember 1991 in Magdeburg unterzeichnet und trat am 13. August 1993 in Kraft.

Die IKSE richtet sich nach den in der Geschäftsordnung der IKSE enthaltenen Regeln.

Vertragsparteien

  • Bundesrepublik Deutschland
  • Tschechische Republik

Beobachter

  • Österreich
  • Polen
  • Europäische Union (die Europäische Union war bis zum 30. April 2004 Vertragspartei der IKSE, d. h. bis zum Datum des Beitritts der Tschechischen Republik zur EU am 1. Mai 2004)
  • Internationale Kommissionen zum Schutz des Rheins, der Oder und der Donau
  • Nichtregierungsorganisationen

Hauptziele

  • Nutzungen, vor allem die Gewinnung von Trinkwasser aus Uferfiltrat und die landwirtschaftliche Verwendung des Wassers und der Sedimente, zu ermöglichen,
  • ein möglichst naturnahes Ökosystem mit einer gesunden Artenvielfalt zu erreichen und
  • die Belastung der Nordsee aus dem Elbeeinzugsgebiet nachhaltig zu verringern.

Um diese Ziele zu erreichen, ist

  • eine Verbesserung des Zustands der Elbe und ihrer Hauptnebenflüsse in physikalischer, chemischer und biologischer Hinsicht in den Komponenten Wasser, Schwebstoffe, Sediment und Organismen sowie
  • die Erhöhung des ökologischen Wertes des Elbetales vordringlich.

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