Druck

Bewirtschaftungspläne und Maßnahmenprogramme in der internationalen Flussgebietseinheit Elbe

Die Bewirtschaftungspläne und Maßnahmenprogramme sind die wichtigsten Instrumente zur Erreichung der Ziele der Wasserrahmenrichtlinie.

Die Staaten im Einzugsgebiet der Elbe haben sich darauf geeinigt, für die internationale Flussgebietseinheit Elbe einen gemeinsamen Bewirtschaftungsplan zu erarbeiten – den „Internationalen Bewirtschaftungsplan für die Flussgebietseinheit Elbe“. Er besteht aus dem gemeinsam erstellten A-Teil mit zusammenfassenden Informationen für die internationale Ebene und den B-Teilen mit den auf der nationalen Ebene von den einzelnen Staaten erarbeiteten Plänen.

Auf den Internetseiten der IKSE wurde nur der A-Teil des Bewirtschaftungsplans veröffentlicht, die B-Teile stehen auf den Internetseiten der Staaten im Einzugsgebiet der Elbe:

Die Maßnahmenprogramme wurden nur auf der nationalen Ebene erarbeitet, sie berücksichtigen jedoch die im A-Teil des „Internationalen Bewirtschaftungsplans für die Flussgebietseinheit Elbe“ beschriebenen überregionalen Umweltziele in Bezug auf die ökologische Durchgängigkeit der Gewässer und die Verringerung der Nähr- und Schadstoffeinträge.

Die Bewirtschaftungspläne und Maßnahmenprogramme sind jeweils spätestens nach sechs Jahren zu überprüfen und zu aktualisieren.

Im Dezember 2009 wurde der „Internationale Bewirtschaftungsplan für die Flussgebietseinheit Elbe“ veröffentlicht. Die Schwerpunkte des Plans auf der internationalen Ebene sind im Informationsblatt der IKSE Nr. 3 vom Dezember 2009 dargestellt.

Das Informationsblatt der IKSE Nr. 4 zur Wasserrahmenrichtlinie vom April 2013 fasst die bisherigen Ergebnisse der von der IKSE geleisteten Arbeiten entsprechend dem Bewirtschaftungsplan zusammen, liefert Beispiele umgesetzter Maßnahmen und kommentiert die Ergebnisse bezüglich der Erfüllung der überregionalen Umweltziele.

Anhand der Feststellungen im A-Teil des „Internationalen Bewirtschaftungsplans für die Flussgebietseinheit Elbe“ konzentrierte sich die IKSE von 2009 bis 2014 auf die Erarbeitung von Empfehlungen für den zweiten Bewirtschaftungszeitraum 2016 bis 2021 in den Bereichen Sedimentmanagement, Unterhaltung schifffahrtlich genutzter Oberflächengewässer und Wassermengenmanagement. Die in den Ad-hoc-Expertengruppen geleisteten Arbeiten wurden mit folgenden Abschlussberichten beendet:

Die erste Aktualisierung des „Internationalen Bewirtschaftungsplans für die Flussgebietseinheit Elbe“ für den zweiten Bewirtschaftungszeitraum 2016 – 2021 wurde im Dezember 2015 veröffentlicht und wird ebenfalls von einer Zusammenfassung der Schwerpunkte im Informationsblatt der IKSE Nr. 5 zur Wasserrahmenrichtlinie begleitet.

Weitere Artikel zum Thema